Die Zwei-Klassen-Computer

November 24, 2009

Technik ohne Grenzen?

Sie heißen PDA, Pocket PC, Smartphone oder MID. Gemeint ist die Geräteklasse zwischen Handy und Computer. Mehr als ein Telefon, handlicher als ein Notebook und ungemein praktisch fürs tägliche Leben, mobil, agil, flexibel verwendbar.
Nein, ich wurde nicht von der IT-Wirtschaft für diesen Bericht bestochen ;)
Es geht um etwas ganz anderes.
Auch blinde Benutzer haben den Nutzen von PDAs und co. Weithin erkannt, warum auch nicht, schließlich ist ein Blinder noch weitaus mehr auf funktionierende Computer angewiesen und die Nutzung eines PDAs ist nur eine natürliche Fortentwicklung seines Nutzungsverhaltens.
Auch die Hersteller von Blindenhilfstechnologien, so sollte man meinen, hätten diesen Umstand honorieren müssen.
Und tatsächlich – Einige Hersteller haben mittlerweile entsprechende Lösungen im Programm, so z.B. die Firma Baum

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Ein Blinden-PDA der Firma Baum und ein moderner Pocket PC für Sehende-

Im Bild links seht ihr den Pronto! – ein Mobile-Computer für Blinde, -
unübersehbar!
Kein Display, – wozu auch, ein Blinder hat doch keine sehenden Freunde oder Kollegen – dafür eine für Blinde im Grunde sehr praktische Brailleausgabe – immerhin, in diesem kleinen Kasten wird wohl niemand einen Taschencomputer sehen und so dürfte er auch nie geklaut werden. – Etwas positives muss es schließlich auch geben in diesem Bericht. ;)
Denn im Grunde weiß ich bei Produkten dieser Art nicht ob ich mich freuen oder weinen soll.
Schön, der Bedarf wurde erkannt, die Anwender werden aber weiterhin für blöd und unbedarft verkauft.

Werfen wir einen Blick ins Innere!
Der Pronto! Kommt im Grunde mit allen wichtigen PDA-Funktionen, – Textprogramm, eine Art Mobile Word, Kalender, Kontaktverwaltung, Notizen,, Webbrowser und Messenger, ein Webradioclient und. . . – eine Uhrzeit – und Weckerfunktion. – unglaublich.
Ferner finden wir ein Thermo- und Barometer, unverzichtbar für einen PDA, da wird man etwa auf WLAN oder HSPA-Modem gern verzichten. :)
Nein nein, das ist nicht lustig. . . eher traurig -
Im Ernst – Bei der Featureauswahl wurde offenbar nur sehr bedingt auf reale Nutzungsszenarios Rücksicht genommen.
Immerhin – in seiner neusten Version bringt der Pronto! Jetzt ein WLAN-Modul mit, endlich. Doch die Freude über die Annäherung an zeitgemäße Ausstattung dauert nicht lang.
Hardwaremäßig hat Baum nun seine Hausaufgaben gemacht, auf der Softwareseite dafür kläglich versagt und auf eine Unterstützung von WPA2 vorerst verzichtet.
Zum Vergleich
Mein N95 von vor… – ich weiß nicht, so ca drei Jahren, unterstützt selbstverständlich nicht nur WPA2, sondern auch eine Zertifikatanmeldung, etwas, das speziell in Firmennetzwerkumgebungen schnell notwendig werden kann.
Und soweit mir bekannt trifft dies auf praktisch alle Smartphonebetriebssysteme zu.
Nun wäre es ein Leichtes gewesen den Usern eine zeitgemäße Softwareumgebung zu bieten, was bei dem stolzen Preis von weit über 3000 Euro auch das Mindeste wäre, was man erwarten darf.
Baum hatte sich schon für Windows als Plattform entschieden, setzte dann allerdings auf eine hoffnungslos veraltete Windows-CE-Version, jener schon fast vergessenen Variante für mobile Geräte um die Jahrtausendwende.
Warum nicht gleich WindowsMobile in einer aktuellen Version, 6.1 würde mir ja schon reichen.
Aber dann müsste man dem Gerät auch gleich einen vernünftig dimensionierten Prozessor und Hauptspeicher verpassen. – bei einem Preis von gut und gerne dreieinhalb tausend Euro nun wirklich zu viel verlangt. . .
Das würde aber auch den Anwendern ein wesentlich aufregenderes Nutzungserlebnis bringen.
Für WindowsMobile gibt es fast so viele Applikationen wie fürs iPhone…

Blind = blöd?

Es macht den Eindruck, als sähen Hersteller wie die Firma Baum in ihren Kunden eine Herde zurückgebliebener Steinzeitmenschen, für die ein Computer das Größte seit der Glühbirne darstellt.
Wahrscheinlich herrscht dort auch die Vorstellung, die Blinden könnten ruhig ein wenig dankbar sein, dass man ihnen ein wenig Technik vorsetzt, mit der sie ihren tristen Alltag in Schwung bringen können.
Zwei-Klassengesellschaft IT
Diese Geschäftsphilosophie wirkt arrogant und wenig sympathisch, zumal es auch anders geht.
Im Bild seht ihr neben dem Pronto! Einen Pocket PC von HTC.
Auf ihm läuft WindowsMobile, sowie eine Applikation, die den Bildschirminhalt in gesprochene Worte überträgt, ein sog. Screenreader. Diese gibt es für Desktoprechner, aber eben auch für Smartphones.
Der blinde Nutzer hat hier zwar kein Brailledisplay zum Lesen mit der Hand, dafür bekommt er ein (vollwertiges) Smartphone, mit dem man eben auch telefonieren und (wirklich mobil( über HSDPA im Internet surfen oder Messaging-Dienste nutzen kann, und das zu einem Bruchteil des Preises, den Baum verlangt, für sein Wunderwerk.
Und so mancher Blinde hat vielleicht auch noch einen Sinn für Estetik und könnte so zum neuen Apple iPhone greifen, das in seiner 3GS-Version auch einen solchen Screenreader für Blinde anbietet, – aber funktional und optisch doch die zeitgemäßere Antwort auf alle drängenden Fragen von Kommunikation und Organisation im Alltag darstellen dürfte.

Fazit

So lange Hersteller wie Baum den Blinden keine Lösungen liefert, die gleichwertig zu den am Markt befindlichen Geräten für Sehende sind, werden diese weiterhin die Wahl haben sich entweder an ein Produkt mit unübersehbaren Schwächen zu gewöhnen und neidisch auf die Smartphones ihrer sehenden Kollegen zu schielen, oder sich für ein offenes System entscheiden, d.h. ein handelsübliches Smartphone + Screenreader-Applikation;
Das ist ohnehin schicker und hat zudem den Vorteil, dass es ein (zumeist recht hoch auflösendes( Display hat und der Blinde es auch mal seinen Freunden in die Hand drücken kann.


IFA 2009: Die Messe in Bildern

September 8, 2009

Vom vierten bis zum neunten September 2009 fand die Internationale Funkausstellung IFA auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt.
Auch in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise gilt sie als Leitmesse der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronikindustrie.

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Preisfrage
Was wird man auf einer Funkausstellung tendenziell zu finden hoffen?

Keine echten Highlights


Wirkliche Weltneuheiten suchte man dieses Jahr in Berlin allerdings vergebens.
Bedeutende Neuentwicklungen und Innovationsträchtige Produkte werden heute eher auf den verschiedenen spezialisierten Fachmessen wie dem MobileWorld-Congress oder der Nokia World gezeigt.

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Die IFA war wie immer sehr bunt, doch nicht unbedingt ein Feuerwerk an Überraschungen.

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Bestandsaufnahme

Trotz fehlender Highlights bietet die IFA auch dieses Jahr einen guten Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen.
So stellen Mobiltelefonhersteller wie HTC und Nokia ihre jeweiligen Spitzenmodelle erneut einem breiten Publikum vor.
Auch hier zeigt sich beim Handygeschäft erneut die Entwicklung vom normalen Handy hin zum vielseitig einsetzbaren Smartphone mit Alleskönner-Potenzial.

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Neue Netbooks

Auch im Geschäft mit tragbaren Computern gibt es einen Trend, der Trend vom mobilen Computer, dem Laptop, zum noch mobileren Computer, dem Netbook, das zwar nicht so viel kann und nichts richtig gut, aber vieles ein bisschen, und das durch seine neue Handlichkeit und Leichtigkeit immer mehr Anwender, darunter auch mich, fesselt.

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Auch Firmen wie Sony, die dem Netbook-Boom zunächst gar nichts abgewinnen konnten, sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen.
Zunächst brachte Sony die sog. Vaio P-Serie, extrem kleine, hochwertig ausgestattete Mobilrechner, kleiner noch als Netbooks und mehr als doppelt so teuer.

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Inzwischen hat Sony auch Geräte in der Netbooktypischen 499-Euro-Kategorie, deren Ausstattung ist dann allerdings auch keine Schlagzeile mehr wert.

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Spiel und Spaß

Wie auf jeder IFA oder CeBit gab es auch dieses Jahr wieder ein überreichliches Angebot an Entertainment- oder Haushaltsgeräten, bei denen man sich mehr als ein mal verdutzt fragt, wie sie ihren Weg auf eine Funkausstellung finden konnten.

Kaffee

Aber wenn man einen Kaffee aus der Vorführmaschine trinkt, schwindet das Befremden über die deplatziert erscheinenden Stände wie Butter in der warmen Sonne.

Fazit

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Klasse durch Masse?

Diese IFA hat wenig wirklich Neues gezeigt, aber das was da ist noch ein mal richtig ausführlich.
Dennoch hätten wir uns mehr Neuvorstellungen erhofft.

Mit Material von

  1. TechnoTrend
  2. PICTURE GROUP [Alexander Bergmann]


CeBit: Asus EEE-PC T91 Convertible – Erste Eindrücke

März 6, 2009

Mit einer wahren Inflation neuer Netbooks kämpft Asus um seine Vorherrschaft im Netbook-Markt.

Mit dem T91 bringt der Vorreiter jetzt den ersten Netbook-Tablet-PC

 

Das T91 wurde bereits auf der CES vorgestellt und war auch auf der Cebit in Hannover zu sehen.

Das Bedienkonzept konnte von uns oberflächlig getestet werden.

 

Bedienung langsam und unausgereift

Im Convertible-Modus zeigen sich noch deutliche Schwächen.

Die Navigation und der Aufruf von Programmen durch das Navigationsrad funktionierte teilweise so schlecht, dass es auch von Asus-Standpersonal nicht ansatzweise zuwege gebracht wurde.

Eine Handschriftenerkennung schien es nicht zu geben, könnte damit zusammenhängen, dass die Mediacenter-Edition von Windows XP für Netbooks nicht verfügbar ist.

 

Problematische Verarbeitung

Die Displayaufhängung scheint bereits vor Marktstart als Sollbruchstelle erkannt, denn auch die Testgeräte wiesen hier z.t. schon gewisse Verschleißerscheinungen auf, bei denen das Display schon bei schwachen Fingerberührungen nachhaltig in Schwingung versetzt wurde.

Auf vom Gefühl beim Auf- und Zuklappen schließt man auf eine eindeutige Schwachstelle bei der Displaybefestigung.


CeBit: Von Netbooks und Netboxen

März 5, 2009

Die CeBit 2009 in Hannover wird nach wie vor als eine der größten Computermessen der Welt gehandelt -
trotz Wirtschaftskrise und Rückgang bei Besucher- und Ausstellerzahlen

Es fehlen die wirklichen Knaller auf der Messe, dafür gibt es jede Menge interessante Weiterentwicklungen aktueller Erfolgsprodukte

Der Netbook-Trend
Asus baute mit dem EEE-PC das erste sog. Netbook, das richtig erfolgreich wurde.
Inzwischen haben fast alle namenhaften Firmen nachgezogen und Asus muss sich bemühen seine führende Rolle zu behaupten.
Die Asiaten versuchen es mit einem wahren Feuerwerk an neuen Modellen.
Eines davon wird euch im TT-Interview etwas näher vorgestellt.
Leider haben wir gerade ein paar Probleme mit WordPress, bzw. WordPress hat ein paar Probleme mit dem Einbinden von Medien, weshalb wir das Interview leider nur als gewöhnlichen Download anbieten können.
Interview herunterladen

Inzwischen haben die Netbooks Geschwister bekommen.
Asus EEE-Box - INFINITE DREAMS Pictures

Asus EEE-Box - INFINITE DREAMS Pictures


Nach dem Vorbild der Lowcost-Computer für unterwegs haben viele Firmen, wiederum angeführt von Asus, Billigrechner für den Heimeinsatz konzipiert, die mit der selben Notebooktechnik, (also Atom-Prozessoren von Intel, meist 1 GB RAM und mit nicht mehr als 160 GB Festplatte) bestückt sind, und ebenfalls das leisten sollen, was Netbooks für den Unterwegseinsatz leisten:
Den schnellen Zugriff aufs Internet, auf Bilder und Filme und die Möglichkeit zum Bearbeiten von Dokumenten.
Inwieweit der Boom der Netbooks sich in diesem Segment wiederholen lässt wird abzuwarten sein.


NFC – Schon vorm Durchbruch eine brand gefährliche Sache?

Dezember 29, 2008

NFC gibts ja schon eine ganze Weile, wenn auch bislang nur in ganz wenigen Low-Level-Phones – jetzt hab ich erstmals einen tieferen Einblick in die Technik und – vorallem – die Sicherheitslage im Praxiseinsatz gekriegt, und die ist  scheinbar katastrophal.

In seinem Vortrag First look at the security of NFC mobile phones hat der Programmierer Collin Mulliner gleich eine riesen Menge potenzieller Schwachstellen und Angriffsmöglichkeiten auf Services gezeigt, die mit der neuen Nahfunktechnik für Handys betrieben werden.

NFC (Near-field-communication) hat eine Reichweite von ein paar CM, es ist … RFID-ähnlich oder basiert auf RFID, weiß ich gerade nicht ganz sicher…. und damit werden bereits vereinzelt Micropayment-Dienste wie Fahrkartenverkauf im ÖPNV oder an Getränkeautomaten betrieben, u.A. in Wien und Frankfurt.

Mulliner erläuterte nun, wie NFC im Detail funktioniert, wie die Transaktionen ablaufen, und führte aus, dass man nur herumlaufen muss, die NFC-Tags, die Lesesensoren also, die die Serviceanbieter überall angebracht haben mit eigenen Tags zu überkleben braucht, und dann arbeiten sie nicht mehr für den Serviceanbieter, sondern…. naja – für den bösen Buben halt.

Und wo ist die Gefahr?

NFC ist völlig Low-Tech, d.h. es ist sehr primitiv und bedarf nicht viel Kreativität, um es zu missbrauchen.

Mit entsprechendem Knowhow kann man statt der gewollten Aktion durch manipulierte Tags teure Premium-Nummern anrufen lassen oder extrem teure SMS auslösen, oder man schickt die Leute auf Websites, wo dann Schadcode lauert.

Die User sind in den meisten Fällen keine Tech-Freaks, zumal NFC zurzeit nur in ganz simplen Handys, z.B. zwei S40 Modellen von Nokia, zum Einsatz kommt, und es noch kein einziges NFC-Smartphone gibt.

Sie werden an irgend einen Fehler am Gerät oder am Service glauben, günstigstenfalls, und sind total anfällig für verseuchte Tags, die sich z.B. als Touristeninfo ausgeben oder Ähnliches.

Fazit

Falls NFC tatsächlich kommt, und sich auf breiterer Basis durchsetzt, wird sich wahrscheinlich eine ganz neue Kunst formieren, nämlich die, die profitabelsten NFC-Tags zu produzieren.
Auf die Verbraucher kommen dann vermutlich höchst unerquickliche Zeiten zu, das wäre dann neben Onlinebanking die zweite Hoch riskante, weil anfällige Anwendung, die mit Geld zu tun hat und von einer breiten Masse eingesetzt wird.

Siehe auch

Der Vorträger wirkt ganz cool,  ein Blick in sein Blog oder auf seine Twitter-Seite könnte interessant sein.

Und dann ist hier noch die Seite von ihm bei seiner Arbeit, scheinbar irgendwo bei der Fraunhofer-Gesellschaft.


Breaking Symbian

Dezember 28, 2008

OK hey there….

ich werde jetzt versuchen in Echtzeit das Wichtigste bzw. interessanteste aus dem

Vortrag Exploiting Symbian mitzunehmen für die Symbian-Users unter Euch.

Und weil ich nur wirklich das aller Wichtigste bzw. das, was ich auch noch selbst verstehe, mit schreiben kann, folgt bitte dem Link für alles Weitere.

Erst mal hat der Typ darauf hingewiesen doch bitte die Notausgänge freizuhalten…sehr lustig – naja das Center ist ja auch völlig üverfüllt.

 

OK, jetzt kurzes Intro über Symbian, welche Eigenschaften das OS hat usw….

 

Symbian zu hacken ist deshalb so verlockend, weil es das führende Smartphone-OS ist, weit vor WindowsMobile ound auch weit vor BlackBerry und dem iPhone-OS -

Vergleich: Symbian ist das Windows der Smartphone-Welt…

 

Gewisse Ähnlichkeiten zu Linux…

 

Oh…es gibt scheinbar noch .ne dritte Platform neben S60 und UIQ, nämlich MOAP, allerdings nur in Japan… daher kennt das hier keiner.

 

Im Vortrag gehts nur um Symbian ab V. 9 und S60 3d Edition…

in den vorherigen Versions gab es fast keine Sicherheitsmechanismen…

 

Jetzt erklärt er das Rechtemanagement unter Symbian…

nicht uninteressant, wen.s interessiert liest sich am besten das Skript durch, hoffe.s gibt eins ;)

 

So, jetzt gehts um Würmer und Trojaner, die ab V.8 immer häufiger vorkommen und sich über BT und MMS verbreiten…

 

Oh, jetzt kommt er zu Sicherheitssoftware wie die Mobile Security-Lösung von F-Secure, die ich auch habe…. ah, aber er sagt zum Glück nicht, dass es völlig nutzlos ist.

 

Es gibt keine Standard-APIs bei Symbian,

Viele verstehen es nicht, empfinden es als kompliziert und anstrengend zu lernen….

 

Oh nett, er ermutigt alle Neueinsteiger: „Don’t give up in the first week….“

 

Jetzt wird es schon sehr speziell… programmiertechnisch… kann nicht mehr zu 100% folgen.

 

Er hat ein E61 zum Zeigen, nur nebenbei…

Hm jaaaa – jetzt meint er, für Leute, die in Sachen Shellcoding und Scripting etc nicht schon gute Vorerfahrungen haben…. macht es keinen Spaß.

 

Jetzt gehts um Buffer-Overflows auf Symbian, bei älteren Devides kriegt man das problemlos hin… wegen Schwachstellen in der Hardware glaube ich…

bei neueren Geräten ist es nicht mehr so leicht – gott sei dank ;)

Jede Symbian-Anwendung hat „virtual memory“.

 

Uiuiui – jetzt wirds echt kritisch mit dem Verständnis :)

 

Jetzt gehts etwas um die ARM-Architektur.

Oh schau her, nicht nur die Version des OS ist wichtig, sondern auch die genaue Built-Nummer…tjaaa tja – man lernt nie aus ;)

 

Und jetzt ist mein Point of no Return erreicht, ich komm nicht mehr mit… ;) sorry folks… the show is over!

 

Nachtrag

Jetzt erzählt er etwas über erfolgreiche Einbrüche in Symbian-Phones und wie man dann Phonecalls aufbaut und SMS verschickt etc…. wie man also auf die Interfaces des Device zugreift…

Es gibt die Möglichkeit das Online-Signing von Symbian-Apps zu missbrauchen, um einen Einbruch mit einer Crack-Anwendung vorzunehmen und sic höhere Privilegien auf einem Device zu sichern.

Das Signing-System ist durch einen schwachen Grafik-Code geschützt.


Trends auf der IFA 2008

September 2, 2008

Es ist immer wieder interessant einen kurzen Blick auf die Technik von Morgen werfen zu dürfen.

Auch dieses Jahr war CHRONOWORKS für euch in Berlin, um die interessantesten Entwicklungen der mobilen Unterhaltungs- und Informationstechnik für euch zusammen zu fassen.

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Es scheint als hätte die größte Unterhaltungsmesse Europas die Umstellung vom zwei- zum einjährigen Stattfinden gut verkraftet, denn die Zahl der Aussteller und vertretenen Länder erreichte dieses Jahr ein Recordhoch.

Die Mischung zwischen dem unvermeidlichen Unterhaltungsangebot und dem für Fachbesucher reservierten geschäftlichen Bereich wirkt ausgewogen, sodass eine gute Chance besteht, dass alle Zielgruppen zufrieden waren.

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Neben immer gewaltigeren LCD-Bildschirmen und dieses Jahr auch erstmalig der „weißen Ware“ mit digitalen Ergänzungen, die das Leben irgendwann mal einfacher, will heißen automatisierter machen sollen, die aber schon ebenso lange angekündigt wie vom Endverbraucher mit Missachtung gestraft werden, ist eine wirklich interessanter Trend das Erscheinen der Netbooks.

Diese neuen auf absolute Mobilität getrimmten Notebooks werden zwar noch immer von Vielen nicht als vollwertige Computer anerkannt – und die ersten Modelle eigneten sich ja tatsächlich kaum für irgend eine Form von Arbeit oder mobiler Unterhaltung – erfreuen sich aber dennoch immer stärkerer Beliebtheit.

Vermutlich nicht zuletzt wegen den inzwischen weitaus ausgereifter wirkenden Konzepten und nach Erscheinen des neuen Atomantriebs von Intel , der deutlich besser für den Einsatz an den Grenzen bisheriger Mobiltechnologie geeignet ist als die Prozessoren in den ersten EEE-PCs es waren, entdecken zusehens mehr Benutzer den Reiz eines superhandlichen Minicomputers, der sich trotz der geringen Abmessungen zum mobilen Filmegucken ebenso wie zum Arbeiten gebrauchen lässt.

lg mini mit deiner homepage_prevDabei werden deutliche Qualitätsunterschiede erkennbar, vorallem in der Verarbeitung.

Die Ausstattung des LG Netbooks beispielsweise liest sich durchaus zufriedenstellend, ein flüssiges Arbeiten unterwegs erscheint so denkbar, doch wirkt das Gehäusedesign nicht sehr wertig und die Displayaufhängung lasch und wenig beständig.

Mit Spannung erwarte ich persönlich die von Lenovo angekündigten Netbooks, die, sollten sie die von den Thinkpads gewohnte Qualität mitbringen, eine erquickende Erweiterung für die mobile Ausstattung abgeben würden.

satelite pro_prevSehr gut gefielen uns die Notebooks der Sehr gut gefilen uns die neuen Modelle der Satellite Pro Serie von Toshiba.

Hier werden Ansprüche an Haltbarkeit und Qualität von Business-Notebooks mit einer ordentlichen Performance und Ausstattung zusammengeführt, und das sogar zu vernünftig erscheinenden Preisen, die unter 1000 Euro anfangen.

Intels neue Centrino II-Plattform ist ebenso verfügbar wie die neue, zugegeben noch nicht an ihrem Maximalpotenzial angelangte SSD-Technologie, zweifellos ein interessanter alternativer Ansatz für schnelle und sparsame Massenspeicher.

samsung notebook_prev

Auch die Samsung-Notebooks der nächsten Generation wirken gewohnt robust und leistungsstark und können erneut mit ihren erstaunlichen Akkulaufzeiten überzeugen.

Auch im Mobilfunkbereich setzt Samsung Maßstäbe.

So konnte ich das welterste 8-Megapixxel-Handy in der Hand halten – schon recht beeindruckend.

Das Inov 8 trägt seinen Namen wohl zurecht, denn es ist nicht nur wegen dieser unglaublichen Kamera echt innovativ.

Es verfügt über dies auch über alles, was Allround-Smartphones der Alleskönner-Klasse brauchen: WLAN/UMTS/EDGE und AGPS, sowie bis zu 16 GB Speicher, 8 GB intern, 8 GB auf MicroHCSC-Karte, auf denen man nicht nur Musik in allen gängigen Formaten, sondern jetzt auch DivX- und WMV-Filme bunkern kann.

Ein FM-Radio mit RDS rundet das Multimediapaket ab -

Interessant: Das Smartphone läuft mit Symbian 8.3 FP2 und der Oberfläche S60, ob die Applikationen der Vorgängerversion noch kompatibel sein werden ist aber fraglich, erste Tests deuten zumindest auf Probleme bei der Nutzung von bisherigen S60-Anwendungen hin, die Installation gelang uns wegen eines Zertifikatfehlers nicht.

digital radio logo_prevWas gab es noch? Die Hersteller von Digitalradioempfängern versuchten auch in diesem Jahr das Interesse für den digitalen Radioempfang zu wecken. Nachdem der digitale Empfangstandard DAB nach nun fast 20 Jahren offensichtlich niemals ein Erfolg wird soll der Nachfolger DAB+, der u.A. mehr Programme ermöglichen soll, dem digitalen Radio in Deutschland zum Durchbruch verhelfen.

Auch Empfänger, die den Empfang der digitalen Kurz- und Mittelwelle DRM, einer zwar höchst interessanten Technik, die aber das Schattendasein als experimentelle Alternativausstrahlungstechnik leider bislang nicht verlassen hat, wurden vorgestellt.

Die Vorteile von DAB und DRM scheinen zwar vorhanden, aber noch immer nicht ausreichend in Hardwarelösungen umgesetzt, sodass wir auf den endgültigen Durchbruch dieser Technik wohl noch warten müssen.

Fazit:

Die IFA 2008 zeigt uns viele interessante Neuerungen, die vorallem das mobile Arbeiten und Spaßhaben aufwerten könnten.

Die Netbooks sind wohl die interessanteste Erscheinung dieses Jahr, damit übertrifft die IFA an Innovationspotenzial zumindest die vom letzten Jahr.


Mobile Zukunft: Information heute und morgen

April 4, 2008

Forschungsbericht des Instituts für Geoinformatik Münster

Von Christoph Mülligan


Mobile Zukunft: Information heute und morgen

Ein paar Inputs aus dem Institut für Geoinformatik in Münster.

Jetzt werden sich bestimmt einige fragen, was wohl Geoinformatik ist – nun ja, zunächst einmal ein Kunstwort aus Geographie und Informatik. Dahinter steckt ein, wie es so schön heißt, „interdisziplinärer Studiengang“. Ich möchte euch aber nicht mit irgendwelchem Studienkram vollquatschen, sondern versuchen einen Ausblick auf einen bestimmten Bereich der zukünftige Informationstechnik zu geben, nachdem ich als Student in meinen gerade mal 3 Semestern einen (kleinen) Einblick in die Forschung unseres Instituts erhaschen konnte.
Sie konzentriert sich im groben auf die Frage, wie Information überall und jederzeit möglichst benutzerspezifisch und -freundlich dargestellt werden kann. Dabei interessiert zunächst einmal nicht die Hardware (Uni ist halt nicht gleich FH), sondern die Denke dahinter. Eine Kamera sagt einem, dass das Pixel x/y weiß ist und ein anderes schwarz oder was weiß ich. Welche Konsequenzen das aber für eine Anwendung oder andere Komponente hat, ist nicht unbedingt trivial und erfordert, sagen wir mal, einen cognitiven Prozess – und es gibt tatsächlich Leute, die allein damit später ihr Geld verdienen wollen :-) .
Natürlich steht in unserem Institut trotzdem allerlei Schnickschnack rum, der nach Belieben kombiniert, augmentiert oder nihiliert wird. Wenn man in ein so genanntes „Labor“ kommt, kann es einem passieren, dass plötzlich ein monströser Beamer von der Wendigkeit einer Selbstschussanlage aus der Decke fährt und irgendwelche kryptischen Zeichen auf Wänden oder Karten mittels DigiCam anvisiert. Auch auf den Fluren ist man selten sicher, weil einige Robocars irgendwie nie lernen werden, einen Kubikmeter Mensch von einem Kubikmeter Luft zu unterscheiden; nicht zu vergessen die iDisplays, welche einem zu jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Nase binden, dass die Anmeldefrist für etwaige Klausuren gestern abgelaufen ist.
So, und was machen die nun sinnvolles da?
Die genannten Beispiele haben alle irgendwas mit „Raum“ zu tun, sei es im geographischen oder im mathematischen/geometrischen Sinne. Und ob ihr es glaubt oder nicht, tangiert uns dieser Raum in beiderlei Hinsicht:
Routenplaner, Navi und Positionsbestimmung via Handy gehören ja mittlerweile fast schon zu jedermanns Standardausrüstung. Was die Interaktion mit dem Benutzer und der Umwelt angeht, gibt es da aber noch viel Potential. In einer Arbeitsgruppe wurde z.B. Software für PDA-ähnliche Geräte entwickelt, die real existierende Stadtpläne (ihr wisst schon: in Fußgängerzonen, die Dinger in den Vitrinen) um digital vorliegende Informationen über ein(e) Kamera bzw. Display erweitern. Der Vorteil liegt auf der Hand: man hat immer viele aktualisierbare Informationen (z.B. über Standorte von Geldautomaten, Kneipen und anderen Locations) bei sich, setzt sie da ein, wo man sie wirklich braucht, und spart sich den Speicherplatz für die Karten grundlage von unzähligen Städten bzw. nutzt den Vorzug der besseren Übersichtlichkeit von analogen Darstellungen. Wenn man diese Idee weiterdenkt, richtet man vllt. in ein paar Jahren schon seine Handycam auf eine Häuserfront und die Anzeige vermittelt einem über neonfarbene Gerippe, dass sich der nächste McDonalds direkt zwei Straßenzüge dahinter befindet und Gutscheine für die Nutzer dieses Dienstes bereit hält. Münster wird derzeit schon 3D-modelliert, der Abgleich von Modell und Wirklichkeit wäre dann nur ein weiterer Schritt.
Etwas, das vllt. mehr unsere alltäglichen als die touristischen Bedürfnissen befriedigt, ist eine bessere Benutzerschnittstelle/-oberfläche für den geliebten Computer. Jeder, der seine zehn Finger (ich nehme das mit den Daumen anatomisch nicht so genau) bei nur einem Cursor auf dem Desktop ein wenig unausgelastet sieht, sollte sich den Begriff „Multi Touch Interfaces“ einprägen. In Sachen Usability werden diese ein ganz großer Schritt nach vorne sein, bedürfen aber auch komplexerer Überlegungen, was z.B. das simultane Tracking mehrerer Cursor-Pfade angeht. Sie könnten im Zusammenwirken mit der Mustererkennung (…die kryptischen Zeichen) aber auch die Präsentationtechnik revolutionieren. Man stelle sich nur vor, das an die Wand geworfene Skript würde dem hyperaktiven Prof automatisch ausweichen oder ließe sich zusammenknüllen und in den Papierkorb werfen. So gut wie alle Grundfunktionen (markieren, copy&paste, zoomen, …) gehen einfach viel schneller, wenn man seine Hände benutzen kann. Single Touch Interfaces scheinen sich ja mit dem iPhone schon etabliert zu haben – man darf also hoffen.

Vielleicht ist das alles hier für einige Technikbegeisterte nichts neues. Für mich ist es auch eine Möglichkeit einmal, stichprobenhaft, „von der Quelle“ zu berichten – und das ist eben nicht nur die Wirtschaft. Die Köpfe der Entwicklungsabteilungen großer Firmen waren auch irgendwann mal an Uni oder FH und haben dort den Grundstein gelegt für ihre spätere (Millionen schwere) Forschnung, die der ihrer ehemaligen Profs jetzt unter Umständen um Längen voraus ist.
In Münster sind auf jeden Fall alle mit Enthusiasmus dabei.
Alles wird gut – und abrufbar ;-) ,

lumpy

P.S.: …zur Website hier lang, Uni Münster

TechnoTrend bedankt sich für den Beitrag


CeBit Mash Up | Bemerkenswertes aus 2008

April 4, 2008

Da die diesjährige CeBit schon einige Wochen zurückliegt wird euch wohl klar sein, dass dieser Beitrag keine Newszusammenfassung sein soll, sondern nur ein paar kurze Quereinblicke in meiner subjektiven Meinung nach besonders spannende Themen bzw. Entwicklungen liefern soll.

SkyWalk Messe Hannover

Zuerst muss ich mal sagen, dass ich nie wieder an einem Consumertag zur Cebit kommen werde. Die Messe ist so überfüllt, dass jede Stunde einen mehr schlaucht als die letzte, und die meisten Firmen haben ihre Fachleute und Ansprechpartner für technische Fragen schon abgezogen. Das war überhaupt das größte Ärgernis dieses Besuches.
OK! Was gab es berichtenswertes… -
Recht spannend fand ich die Demonstration einer innovativen Substanz zum Löschen von Bränden in elektronischen Anlagen – Bei Novec handelt es sich um ein Mittel, das die Temperatur der Flammen unheimlich schnell herunterkühlt und das Feuer so ausgehen lässt. Dabei verursacht sie, anders als andere, Stickstoffbasierende Löschanlagen, nicht den Tod evtl anwesender Menschen. Ich habe selbst die Hand reingehalten. Das Zeug fühlt sich lau warm an und verdampft beim Rausziehen sofort auf der Haut, die dadurch dann deutlich abkühlt. Kein Kribbeln, kein Brennen, die Flüssigkeit ist geruchlich neutral und gesundheitlich unbedenklich – sagt man ;) und sie ist auch völlig unschädlich für jede Art Technik und Elektrik.

Feuerfester Technikschrank

Präsentiert wurde das Ganze am Stand von einer Firma, die feuerfeste Serverschränke herstellt. Diese ertragen nach Angaben des Herstellers Temperaturen von über 1000 Grad mind eine dreiviertel Stunde, ohne dass die enthaltene Technik Schaden nimmt – stolze Leistung.


Wie fühlst du dich?

Auch ziemlich beeindruckend fand ich eine Software, die den Gesichtsausdruck eines Menschen interpretiert und seine jeweilige Stimmung erkennt.

Gesichtserkennung

Diese Software wird mit Bildern einer Kamera gefüttert, in die der Benutzer schauen muss – eine recht hochauflösende Kamera denke ich, weil die ausgeführte Anwendung mit Sicherheit so gute Bilder wie irgend möglich bekommen sollte.

HAPPY

Anyway – Wenn ich gelächelt habe zeigte er „HAPPY“, wenn ich wütend geguckt habe „ANGRY“ – wenn man die Augenbrauen hochzieht sagt er „SURPRISE“ -
Potenzielle Anwendung findet die Technik im Sicherheitsbereich, etwa um Übermüdung bei Autofahrern zu erkennen. Auch eine Anwendung bei der Überprüfung von Zugangsberechtigungen zu Sicherheitskritischen Bereichen von Firmen hielt ein Unternehmenssprecher für „durchaus erwägenswert“, dies jedoch erst auf explizite Nachfrage.

Weitere CeBit-Themen im Überblick

Ich persönlich verstand bisher unter dem Begriff „VisualRadio“ immer nur die von Nokia einst entwickelte Technik zur Anreicherung von FM-Radiosendungen mit visuell übertragenen Infos als Ergänzung zum Programm. Nokia hatte dieses Feature in alle seine N-Series-Geräte eingebaut, doch das Projekt war eine Todgeburt, zumindest bei uns. Mir ist nur ein Sender bekannt, der mal Visualradioinhalte ausgestrahlt hatte, nämlich der relativ banale Hot-AC-Sender Radio FFH in Hessen.

Visual Radio

Die Frauenhofergesellschaft hat jedoch einen Standard gleichen Namens entwickelt. Hierbei werden ebenfalls visuelle Inhalte passend zu einem Radiostream übertragen, allerdings nicht über eine seperate Datenverbindung wie beim Nokiaprodukt, sondern direkt per Radiosignal.
Das liefert natürlich nur recht kümmerliche Bildqualität, Aktualisierung alle zwei Sekunden – aber immerhin! Für Verkehrsnews oder Wetter wirds wohl reichen.

EE PC Mit Holz verkleidetes Notebook von Asus

Asus drängt inzwischen machtvoll in den europäischen Markt – wobei ihr EE-PC wohl deutlich interessanter und auch nützlicher ist, als solche Spielereien wie Edelnotebooks mit Holzgehäuse ;) wer dafür Geld ausgibt…. naja -
Der EE-PC, das wissen mittlerweile auch Alle, wird jetzt mit verbesserter Auflösung und verbessertem Preis, also 100 Eur teurer, in einer neuen Generation ausgeliefert.
Diese Mini-PCs können nach einschlägigen Tests weder PC noch Notebook oder PDA ersetzen, sondern allenfalls als Ergänzung für unterwegs dienen. Dafür verkaufen sie sich aber ziemlich gut – so gut, dass Asus in massive Lieferschwierigkeiten gekommen ist…. die man aber bald überwunden zu haben hofft.

<><>CeBit Außenansichten
Brötchen von Bill
CeBit Außenansichten

Wie bei einem Consumer-Tag nicht anders zu erwarten gab es auch jede Menge völlig sinnloses Spektakel, das mehr stört als sonst etwas bringt, und mit dem man nur auf die sog. Beutelratten, also die Prospekt- und Werbegeschenksammler abzielt.
Solche Veranstaltungen sind es, die einen CeBit-Besuch am Wochenende zu einer nervenaufreibenden Sache machen.


<>Telefonanlage
HP Drucker
IBM Blade Server

Abgerundet haben wir unseren Messebesuch mit einem Abstecher zu HighEnd-Telefonanlagen- von Panasonic, HighEnd-Druckern von HP und dem Stand von IBM, wo der Konzern seine Bladeserver präsentierte.
Was soll ich euch dazu groß erzählen, diese Dinge kennt sicher Jeder – es waren jetzt nicht die großen Neuigkeiten, aber interessant fand ich es trotzdem.

Blick zurück

Fazit
Die CeBit 2008 hat keine bevorstehende Revolution der IT erkennen lassen, aber sie hat viele kleine, interessante Entwicklungen gezeigt, die das Leben mit der Technik und deren Nutzung einfacher und sinnvoller werden lassen könnte.