Fortschritt mit Hindernissen

September 21, 2009

Die Meisten von euch dürften sie kennen, die neuen Geldautomaten mit Touch-Screen, auch SB-Terminals genannt.
Mit ihnen kann man oft viel mehr machen als nur Geld abheben.
Handy aufladen, Überweisungen tätigen, sogar Geld einzahlen, all das ist mitlerweile möglich.
Für blinde Kontoinhaber sind diese Terminals indes nicht mehr zu benutzen, wie auch?
Das ist natürlich für blinde Menschen mit dem Wunsch nach mehr Selbstständigkeit im Alltag ein unerträglicher Zustand.

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Barrierefreier Geldautomat der Sparkasse Berlin

Die Berliner Sparkasse hat sich vorgenommen bis Ende des Jahres alle alten Automaten gegen solche der neuen Generation mit Touch-Screens auszutauschen, damit wären blinde Kunden flächendeckend vom Zugang zu Selbstbedienungs-Geldausgabemöglichkeiten ausgeschlossen.
Doch diese Bank hat, spät aber nicht zu spät, die besonderen Bedürfnisse dieser Kundengruppe erkannt und ihre Automaten mit einer speziellen Anpassung versehen.
Kleine fühlbare Pfeile am Rand des Touch-Screens lassen den blinden Benutzer den Automaten mit den selben Handgriffen wie einen alten Auszahlungsautomaten bedienen.
Das sollte jedem Blinden eigentlich schnell und flüssig von der Hand gehen.
Fazit
Technischer Fortschritt kann die Dinge des Alltags enorm erleichtern und die Lebensqualität steigern, aber jede Neuerung birgt das Potenzial bestimmte Nutzerkreise von dem Fortschritt auszuschließen oder ihnen eine Minderung an Möglichkeiten zuzufügen in sich.
Eine permanente Beobachtung solcher Entwicklungen scheint daher unumgänglich.
Mit Material von CWO Ultra Access


IFA 2009: Die Messe in Bildern

September 8, 2009

Vom vierten bis zum neunten September 2009 fand die Internationale Funkausstellung IFA auf dem Messegelände unter dem Funkturm statt.
Auch in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise gilt sie als Leitmesse der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronikindustrie.

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Preisfrage
Was wird man auf einer Funkausstellung tendenziell zu finden hoffen?

Keine echten Highlights


Wirkliche Weltneuheiten suchte man dieses Jahr in Berlin allerdings vergebens.
Bedeutende Neuentwicklungen und Innovationsträchtige Produkte werden heute eher auf den verschiedenen spezialisierten Fachmessen wie dem MobileWorld-Congress oder der Nokia World gezeigt.

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Die IFA war wie immer sehr bunt, doch nicht unbedingt ein Feuerwerk an Überraschungen.

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Bestandsaufnahme

Trotz fehlender Highlights bietet die IFA auch dieses Jahr einen guten Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen.
So stellen Mobiltelefonhersteller wie HTC und Nokia ihre jeweiligen Spitzenmodelle erneut einem breiten Publikum vor.
Auch hier zeigt sich beim Handygeschäft erneut die Entwicklung vom normalen Handy hin zum vielseitig einsetzbaren Smartphone mit Alleskönner-Potenzial.

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Neue Netbooks

Auch im Geschäft mit tragbaren Computern gibt es einen Trend, der Trend vom mobilen Computer, dem Laptop, zum noch mobileren Computer, dem Netbook, das zwar nicht so viel kann und nichts richtig gut, aber vieles ein bisschen, und das durch seine neue Handlichkeit und Leichtigkeit immer mehr Anwender, darunter auch mich, fesselt.

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Auch Firmen wie Sony, die dem Netbook-Boom zunächst gar nichts abgewinnen konnten, sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen.
Zunächst brachte Sony die sog. Vaio P-Serie, extrem kleine, hochwertig ausgestattete Mobilrechner, kleiner noch als Netbooks und mehr als doppelt so teuer.

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Inzwischen hat Sony auch Geräte in der Netbooktypischen 499-Euro-Kategorie, deren Ausstattung ist dann allerdings auch keine Schlagzeile mehr wert.

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Spiel und Spaß

Wie auf jeder IFA oder CeBit gab es auch dieses Jahr wieder ein überreichliches Angebot an Entertainment- oder Haushaltsgeräten, bei denen man sich mehr als ein mal verdutzt fragt, wie sie ihren Weg auf eine Funkausstellung finden konnten.

Kaffee

Aber wenn man einen Kaffee aus der Vorführmaschine trinkt, schwindet das Befremden über die deplatziert erscheinenden Stände wie Butter in der warmen Sonne.

Fazit

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Klasse durch Masse?

Diese IFA hat wenig wirklich Neues gezeigt, aber das was da ist noch ein mal richtig ausführlich.
Dennoch hätten wir uns mehr Neuvorstellungen erhofft.

Mit Material von

  1. TechnoTrend
  2. PICTURE GROUP [Alexander Bergmann]