Trends auf der IFA 2008

Es ist immer wieder interessant einen kurzen Blick auf die Technik von Morgen werfen zu dürfen.

Auch dieses Jahr war CHRONOWORKS für euch in Berlin, um die interessantesten Entwicklungen der mobilen Unterhaltungs- und Informationstechnik für euch zusammen zu fassen.

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Es scheint als hätte die größte Unterhaltungsmesse Europas die Umstellung vom zwei- zum einjährigen Stattfinden gut verkraftet, denn die Zahl der Aussteller und vertretenen Länder erreichte dieses Jahr ein Recordhoch.

Die Mischung zwischen dem unvermeidlichen Unterhaltungsangebot und dem für Fachbesucher reservierten geschäftlichen Bereich wirkt ausgewogen, sodass eine gute Chance besteht, dass alle Zielgruppen zufrieden waren.

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Neben immer gewaltigeren LCD-Bildschirmen und dieses Jahr auch erstmalig der „weißen Ware“ mit digitalen Ergänzungen, die das Leben irgendwann mal einfacher, will heißen automatisierter machen sollen, die aber schon ebenso lange angekündigt wie vom Endverbraucher mit Missachtung gestraft werden, ist eine wirklich interessanter Trend das Erscheinen der Netbooks.

Diese neuen auf absolute Mobilität getrimmten Notebooks werden zwar noch immer von Vielen nicht als vollwertige Computer anerkannt – und die ersten Modelle eigneten sich ja tatsächlich kaum für irgend eine Form von Arbeit oder mobiler Unterhaltung – erfreuen sich aber dennoch immer stärkerer Beliebtheit.

Vermutlich nicht zuletzt wegen den inzwischen weitaus ausgereifter wirkenden Konzepten und nach Erscheinen des neuen Atomantriebs von Intel , der deutlich besser für den Einsatz an den Grenzen bisheriger Mobiltechnologie geeignet ist als die Prozessoren in den ersten EEE-PCs es waren, entdecken zusehens mehr Benutzer den Reiz eines superhandlichen Minicomputers, der sich trotz der geringen Abmessungen zum mobilen Filmegucken ebenso wie zum Arbeiten gebrauchen lässt.

lg mini mit deiner homepage_prevDabei werden deutliche Qualitätsunterschiede erkennbar, vorallem in der Verarbeitung.

Die Ausstattung des LG Netbooks beispielsweise liest sich durchaus zufriedenstellend, ein flüssiges Arbeiten unterwegs erscheint so denkbar, doch wirkt das Gehäusedesign nicht sehr wertig und die Displayaufhängung lasch und wenig beständig.

Mit Spannung erwarte ich persönlich die von Lenovo angekündigten Netbooks, die, sollten sie die von den Thinkpads gewohnte Qualität mitbringen, eine erquickende Erweiterung für die mobile Ausstattung abgeben würden.

satelite pro_prevSehr gut gefielen uns die Notebooks der Sehr gut gefilen uns die neuen Modelle der Satellite Pro Serie von Toshiba.

Hier werden Ansprüche an Haltbarkeit und Qualität von Business-Notebooks mit einer ordentlichen Performance und Ausstattung zusammengeführt, und das sogar zu vernünftig erscheinenden Preisen, die unter 1000 Euro anfangen.

Intels neue Centrino II-Plattform ist ebenso verfügbar wie die neue, zugegeben noch nicht an ihrem Maximalpotenzial angelangte SSD-Technologie, zweifellos ein interessanter alternativer Ansatz für schnelle und sparsame Massenspeicher.

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Auch die Samsung-Notebooks der nächsten Generation wirken gewohnt robust und leistungsstark und können erneut mit ihren erstaunlichen Akkulaufzeiten überzeugen.

Auch im Mobilfunkbereich setzt Samsung Maßstäbe.

So konnte ich das welterste 8-Megapixxel-Handy in der Hand halten – schon recht beeindruckend.

Das Inov 8 trägt seinen Namen wohl zurecht, denn es ist nicht nur wegen dieser unglaublichen Kamera echt innovativ.

Es verfügt über dies auch über alles, was Allround-Smartphones der Alleskönner-Klasse brauchen: WLAN/UMTS/EDGE und AGPS, sowie bis zu 16 GB Speicher, 8 GB intern, 8 GB auf MicroHCSC-Karte, auf denen man nicht nur Musik in allen gängigen Formaten, sondern jetzt auch DivX- und WMV-Filme bunkern kann.

Ein FM-Radio mit RDS rundet das Multimediapaket ab -

Interessant: Das Smartphone läuft mit Symbian 8.3 FP2 und der Oberfläche S60, ob die Applikationen der Vorgängerversion noch kompatibel sein werden ist aber fraglich, erste Tests deuten zumindest auf Probleme bei der Nutzung von bisherigen S60-Anwendungen hin, die Installation gelang uns wegen eines Zertifikatfehlers nicht.

digital radio logo_prevWas gab es noch? Die Hersteller von Digitalradioempfängern versuchten auch in diesem Jahr das Interesse für den digitalen Radioempfang zu wecken. Nachdem der digitale Empfangstandard DAB nach nun fast 20 Jahren offensichtlich niemals ein Erfolg wird soll der Nachfolger DAB+, der u.A. mehr Programme ermöglichen soll, dem digitalen Radio in Deutschland zum Durchbruch verhelfen.

Auch Empfänger, die den Empfang der digitalen Kurz- und Mittelwelle DRM, einer zwar höchst interessanten Technik, die aber das Schattendasein als experimentelle Alternativausstrahlungstechnik leider bislang nicht verlassen hat, wurden vorgestellt.

Die Vorteile von DAB und DRM scheinen zwar vorhanden, aber noch immer nicht ausreichend in Hardwarelösungen umgesetzt, sodass wir auf den endgültigen Durchbruch dieser Technik wohl noch warten müssen.

Fazit:

Die IFA 2008 zeigt uns viele interessante Neuerungen, die vorallem das mobile Arbeiten und Spaßhaben aufwerten könnten.

Die Netbooks sind wohl die interessanteste Erscheinung dieses Jahr, damit übertrifft die IFA an Innovationspotenzial zumindest die vom letzten Jahr.

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