CeBit: Asus EEE-PC T91 Convertible – Erste Eindrücke

März 6, 2009

Mit einer wahren Inflation neuer Netbooks kämpft Asus um seine Vorherrschaft im Netbook-Markt.

Mit dem T91 bringt der Vorreiter jetzt den ersten Netbook-Tablet-PC

 

Das T91 wurde bereits auf der CES vorgestellt und war auch auf der Cebit in Hannover zu sehen.

Das Bedienkonzept konnte von uns oberflächlig getestet werden.

 

Bedienung langsam und unausgereift

Im Convertible-Modus zeigen sich noch deutliche Schwächen.

Die Navigation und der Aufruf von Programmen durch das Navigationsrad funktionierte teilweise so schlecht, dass es auch von Asus-Standpersonal nicht ansatzweise zuwege gebracht wurde.

Eine Handschriftenerkennung schien es nicht zu geben, könnte damit zusammenhängen, dass die Mediacenter-Edition von Windows XP für Netbooks nicht verfügbar ist.

 

Problematische Verarbeitung

Die Displayaufhängung scheint bereits vor Marktstart als Sollbruchstelle erkannt, denn auch die Testgeräte wiesen hier z.t. schon gewisse Verschleißerscheinungen auf, bei denen das Display schon bei schwachen Fingerberührungen nachhaltig in Schwingung versetzt wurde.

Auf vom Gefühl beim Auf- und Zuklappen schließt man auf eine eindeutige Schwachstelle bei der Displaybefestigung.


Entwickler: OpenOffice KEIN sterbendes Pferd

März 5, 2009

Im Netz geht schon geraume Zeit das Gerücht um, die freie Büro-Suite OpenOffice.org habe keine Zukunft mehr.

Mit einem immer ärger werdenden Mangel an Entwicklern und einer hoffnungslos vermüllten und überfrachteten Codebasis steuere das Vorzeige-Opensourceprojekt unaufhaltsam in den Untergang.

Zuletzt berichtete der Onlinedienst WinFuture.de am 30. Dezember 2008 OpenOffice.org ein "sterbendes Pferd"

Eigensinniger Entwickler als Quelle der Untergangsstimmung

Der ehemalige OpenOffice-entwickler  Michael Meeks scheint maßgeblich an der Entstehung der düsteren Prognosen beteiligt zu sein.

Diese Meinung äußerte Andre Schnabel, ebenfalls Entwickler bei OpenOffice im Gespräch mit TT auf der CeBit in Hannover.

Schnabel sagte: “Michael ist zweifellos ein guter Programmierer, aber ein schwieriger Mensch – ein Mensch, der mit seiner eigenwilligen Art und fehlenden Teamfähigkeit immer wieder aneckt.”

Gleichzeitig räumte er ein, dass an Meeks Einschätzung durchaus Einiges zutrifft.

“Wir haben tatsächlich einen Mangel an Entwicklern, und das wird auch immer so bleiben, weil die Anzahl der Featurewünsche viel zu groß und die Zahl fähiger Entwickler bei einem Produkt, das großteils von reinen Anwendern genutzt wird naturbedingt zu klein ist.”

Das habe jedoch nichts mit der Zukunftsfähigkeit des Projekts zu tun.

Auf die Frage “Glaubst du an dieses Projekt und seine Vision” antwortete er spontan und ohne das geringste Zögern “ja, sonst wäre ich nicht hier” – und fügt nach einer kurzen Pause hinzu: “Und bezahlt werde ich ja schließlich auch nicht.”


CeBit: Von Netbooks und Netboxen

März 5, 2009

Die CeBit 2009 in Hannover wird nach wie vor als eine der größten Computermessen der Welt gehandelt -
trotz Wirtschaftskrise und Rückgang bei Besucher- und Ausstellerzahlen

Es fehlen die wirklichen Knaller auf der Messe, dafür gibt es jede Menge interessante Weiterentwicklungen aktueller Erfolgsprodukte

Der Netbook-Trend
Asus baute mit dem EEE-PC das erste sog. Netbook, das richtig erfolgreich wurde.
Inzwischen haben fast alle namenhaften Firmen nachgezogen und Asus muss sich bemühen seine führende Rolle zu behaupten.
Die Asiaten versuchen es mit einem wahren Feuerwerk an neuen Modellen.
Eines davon wird euch im TT-Interview etwas näher vorgestellt.
Leider haben wir gerade ein paar Probleme mit WordPress, bzw. WordPress hat ein paar Probleme mit dem Einbinden von Medien, weshalb wir das Interview leider nur als gewöhnlichen Download anbieten können.
Interview herunterladen

Inzwischen haben die Netbooks Geschwister bekommen.
Asus EEE-Box - INFINITE DREAMS Pictures

Asus EEE-Box - INFINITE DREAMS Pictures


Nach dem Vorbild der Lowcost-Computer für unterwegs haben viele Firmen, wiederum angeführt von Asus, Billigrechner für den Heimeinsatz konzipiert, die mit der selben Notebooktechnik, (also Atom-Prozessoren von Intel, meist 1 GB RAM und mit nicht mehr als 160 GB Festplatte) bestückt sind, und ebenfalls das leisten sollen, was Netbooks für den Unterwegseinsatz leisten:
Den schnellen Zugriff aufs Internet, auf Bilder und Filme und die Möglichkeit zum Bearbeiten von Dokumenten.
Inwieweit der Boom der Netbooks sich in diesem Segment wiederholen lässt wird abzuwarten sein.


Neuigkeiten zu WindowsMobile 6.5

Februar 10, 2009

Mit seiner mobilen Version von Windows für Smartphones und Pocket PCs von Microsoft läuft es nicht so richtig -

Die Fertigstellung von WindowsMobile 7 verzögerte sich immer weiter, sodass Microsoft beschloss noch eine Version dazwischen zu schieben, um die Anwender an das Weiterleben der Plattform glauben zu lassen.

 

Neuer Windows Mobile 6.5 Build aufgetaucht

 

Nun gibt es scheinbar eine neue Zwischenversion von WM 6.5.

Wie der Onlinedienst WinFuture.de berichtet, bringt sie u.A. eine Integration des neuen Sync-Dienstes My Phone, sowie des Marketplace, einer Plattform für WindowsMobile-Programme.

 

Weiterhin gibt es Änderungen an der Oberfläche, die für die Bedienung mit Finger/Touchscreens optimiert wurde.

 

Alle Details und Screenshots im WinFuture-Artikel


Android bald für Blinde? vnunet.com

Januar 7, 2009

 

Brand aktuell

Möglicherweise hat auch das letzt-hinzugekommene Smartphone-Betriebssystem  Android vom Suchmaschinenriesen Google seinen Screenreader, ein Tool also, das die Systemfunktionen für blinde Menschen nutzbar macht.

Eine Meldung, die Entsprechendes vermuten lässt,tauchte gestern im Netz auf, s.u.

Dort heißt es, ein Google-Mitarbeiter, der selbst blind ist, würde ein solches Projekt vorantreiben.

 

Google works on Android for the blind – vnunet.com


NFC – Schon vorm Durchbruch eine brand gefährliche Sache?

Dezember 29, 2008

NFC gibts ja schon eine ganze Weile, wenn auch bislang nur in ganz wenigen Low-Level-Phones – jetzt hab ich erstmals einen tieferen Einblick in die Technik und – vorallem – die Sicherheitslage im Praxiseinsatz gekriegt, und die ist  scheinbar katastrophal.

In seinem Vortrag First look at the security of NFC mobile phones hat der Programmierer Collin Mulliner gleich eine riesen Menge potenzieller Schwachstellen und Angriffsmöglichkeiten auf Services gezeigt, die mit der neuen Nahfunktechnik für Handys betrieben werden.

NFC (Near-field-communication) hat eine Reichweite von ein paar CM, es ist … RFID-ähnlich oder basiert auf RFID, weiß ich gerade nicht ganz sicher…. und damit werden bereits vereinzelt Micropayment-Dienste wie Fahrkartenverkauf im ÖPNV oder an Getränkeautomaten betrieben, u.A. in Wien und Frankfurt.

Mulliner erläuterte nun, wie NFC im Detail funktioniert, wie die Transaktionen ablaufen, und führte aus, dass man nur herumlaufen muss, die NFC-Tags, die Lesesensoren also, die die Serviceanbieter überall angebracht haben mit eigenen Tags zu überkleben braucht, und dann arbeiten sie nicht mehr für den Serviceanbieter, sondern…. naja – für den bösen Buben halt.

Und wo ist die Gefahr?

NFC ist völlig Low-Tech, d.h. es ist sehr primitiv und bedarf nicht viel Kreativität, um es zu missbrauchen.

Mit entsprechendem Knowhow kann man statt der gewollten Aktion durch manipulierte Tags teure Premium-Nummern anrufen lassen oder extrem teure SMS auslösen, oder man schickt die Leute auf Websites, wo dann Schadcode lauert.

Die User sind in den meisten Fällen keine Tech-Freaks, zumal NFC zurzeit nur in ganz simplen Handys, z.B. zwei S40 Modellen von Nokia, zum Einsatz kommt, und es noch kein einziges NFC-Smartphone gibt.

Sie werden an irgend einen Fehler am Gerät oder am Service glauben, günstigstenfalls, und sind total anfällig für verseuchte Tags, die sich z.B. als Touristeninfo ausgeben oder Ähnliches.

Fazit

Falls NFC tatsächlich kommt, und sich auf breiterer Basis durchsetzt, wird sich wahrscheinlich eine ganz neue Kunst formieren, nämlich die, die profitabelsten NFC-Tags zu produzieren.
Auf die Verbraucher kommen dann vermutlich höchst unerquickliche Zeiten zu, das wäre dann neben Onlinebanking die zweite Hoch riskante, weil anfällige Anwendung, die mit Geld zu tun hat und von einer breiten Masse eingesetzt wird.

Siehe auch

Der Vorträger wirkt ganz cool,  ein Blick in sein Blog oder auf seine Twitter-Seite könnte interessant sein.

Und dann ist hier noch die Seite von ihm bei seiner Arbeit, scheinbar irgendwo bei der Fraunhofer-Gesellschaft.


Breaking Symbian

Dezember 28, 2008

OK hey there….

ich werde jetzt versuchen in Echtzeit das Wichtigste bzw. interessanteste aus dem

Vortrag Exploiting Symbian mitzunehmen für die Symbian-Users unter Euch.

Und weil ich nur wirklich das aller Wichtigste bzw. das, was ich auch noch selbst verstehe, mit schreiben kann, folgt bitte dem Link für alles Weitere.

Erst mal hat der Typ darauf hingewiesen doch bitte die Notausgänge freizuhalten…sehr lustig – naja das Center ist ja auch völlig üverfüllt.

 

OK, jetzt kurzes Intro über Symbian, welche Eigenschaften das OS hat usw….

 

Symbian zu hacken ist deshalb so verlockend, weil es das führende Smartphone-OS ist, weit vor WindowsMobile ound auch weit vor BlackBerry und dem iPhone-OS -

Vergleich: Symbian ist das Windows der Smartphone-Welt…

 

Gewisse Ähnlichkeiten zu Linux…

 

Oh…es gibt scheinbar noch .ne dritte Platform neben S60 und UIQ, nämlich MOAP, allerdings nur in Japan… daher kennt das hier keiner.

 

Im Vortrag gehts nur um Symbian ab V. 9 und S60 3d Edition…

in den vorherigen Versions gab es fast keine Sicherheitsmechanismen…

 

Jetzt erklärt er das Rechtemanagement unter Symbian…

nicht uninteressant, wen.s interessiert liest sich am besten das Skript durch, hoffe.s gibt eins ;)

 

So, jetzt gehts um Würmer und Trojaner, die ab V.8 immer häufiger vorkommen und sich über BT und MMS verbreiten…

 

Oh, jetzt kommt er zu Sicherheitssoftware wie die Mobile Security-Lösung von F-Secure, die ich auch habe…. ah, aber er sagt zum Glück nicht, dass es völlig nutzlos ist.

 

Es gibt keine Standard-APIs bei Symbian,

Viele verstehen es nicht, empfinden es als kompliziert und anstrengend zu lernen….

 

Oh nett, er ermutigt alle Neueinsteiger: “Don’t give up in the first week….”

 

Jetzt wird es schon sehr speziell… programmiertechnisch… kann nicht mehr zu 100% folgen.

 

Er hat ein E61 zum Zeigen, nur nebenbei…

Hm jaaaa – jetzt meint er, für Leute, die in Sachen Shellcoding und Scripting etc nicht schon gute Vorerfahrungen haben…. macht es keinen Spaß.

 

Jetzt gehts um Buffer-Overflows auf Symbian, bei älteren Devides kriegt man das problemlos hin… wegen Schwachstellen in der Hardware glaube ich…

bei neueren Geräten ist es nicht mehr so leicht – gott sei dank ;)

Jede Symbian-Anwendung hat “virtual memory”.

 

Uiuiui – jetzt wirds echt kritisch mit dem Verständnis :)

 

Jetzt gehts etwas um die ARM-Architektur.

Oh schau her, nicht nur die Version des OS ist wichtig, sondern auch die genaue Built-Nummer…tjaaa tja – man lernt nie aus ;)

 

Und jetzt ist mein Point of no Return erreicht, ich komm nicht mehr mit… ;) sorry folks… the show is over!

 

Nachtrag

Jetzt erzählt er etwas über erfolgreiche Einbrüche in Symbian-Phones und wie man dann Phonecalls aufbaut und SMS verschickt etc…. wie man also auf die Interfaces des Device zugreift…

Es gibt die Möglichkeit das Online-Signing von Symbian-Apps zu missbrauchen, um einen Einbruch mit einer Crack-Anwendung vorzunehmen und sic höhere Privilegien auf einem Device zu sichern.

Das Signing-System ist durch einen schwachen Grafik-Code geschützt.


Klingt Super Cool: N97 von Nokia

Dezember 2, 2008

Aufregende Neuigkeiten kommen diesertage von Nokia -

Der weltgrößte Hersteller bringt anscheinend das N97.

Mitn96

 

Symbian-SmartPhone vereint Multimedia-Features der N-Serie mit QWERTZ-Keyboard für Vielschreiber, wie man es von E-Series-Geräten für geschäftlichen Einsatz kennt

 

Trotz widersprüchlicher Angaben bei Preis und Speicherausstattung ist bereits jetzt zu sagen, dass das N97 für Alle interessant sein dürfte, die das N95 lieben und denen das N96 nicht fortschrittlich genug war.

Nokia präsentiert neues Flaggschiff der N-Series: Das N97 _ Call Magazin

In einer ähnlich klingenden Meldung von golem.de wird ein Preis von 660 Eur genannt, andere Quellen, vlg. Link, sprechen von 550 Eur.

Einigkeit besteht beim Erscheinungszeitraum, voraussichtlich dem ersten Halbjahr 09.

Die bekannten Einzelheiten

 

Wie seine beiden Vorgänger verfügt auch das N97 über WLAN, HSDPA/EDGE und Bluetouth 2.0 mit A2DP -

Schade: Keine Quelle nennt bislang die erreichbare Geschwindigkeit mit HSDPA. Bislang bringt kein Nokia-Gerät hier mehr als 3,6 mBit im Downstream – von HSUPA ganz zu schweigen.

Es steht zu befürchten, dass auch beim N97 der Upload-Turbo nicht an Bord ist – nicht zeitgemäß

 

Die sonstigen Features klingen aber aufregend. Eine QWERTZ-Tastatur zum Aufziehen sorgt für schnelle Texteingabe, ein Touchscreen soll die Bedienung optimieren.

Bislang gibts allerdings noch keine Infos darüber, wie gut die Implementierung von Touch-Displays bei Nokia klappt – inwieweit die fünfte Generation der S60-Plattform hier punkten kann muss abgewartet werden.

 

In Punkto Speicher sind sich die Berichterstatter auch nicht so ganz einig, Einige sprechen von 30 GB, wahrscheinlicher aber sind 32 GB interner Speicher, sowie ein Slot für MicroSDs, die auch SDHC-Karten bis zu 16 GB aufnehmen – somit würde ein Speicher von bis zu 48 GB zur Verfügung stehen – ziemlich üppig.

 

Wie bei den beiden Vorgängern steht auch hier eine 5-MP-Cam bereit, klingt nicht nach krasser Inovation, aber lest am besten selbst.

 

Ansonsten ist sehr viel Ovi-Powered Multimedia-Kram dabei, man wird sehen wie gut das tatsächlich ankommt.

 

Fazit

Ein aufregendes Konzept, trotz einiger offensichtlicher Mängel kann man sich drauf freuen.


Für immer vernetzt – Über Risiken und Nebenwirkungen von StudiVZ und co.

September 16, 2008

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<h3>Erfolgsstory</h3>

Soziale Netzwerke wie StudiVZ oder FaceBook stehen wie kaum ein anderes Phänomen im Internet für das sprichwörtliche Web 2.0 – ein Internet zum Mitmachen, dessen Angebote nicht mehr mühselig von den Betreibern erarbeitet, produziert und präsentiert werden müssen, sondern bei dem die Nutzer selbst für die Inhalte sorgen, einfach durch ihre Beteiligung.

Der Betreiber muss dann (nur) noch die Plattform bereitstellen und dafür sorgen, dass Konzept, Design und Funktionsumfang den Nerv der Nutzer trifft.

StudiVZ trifft ihn wie nur wenige andere Dienste dieser Art.

Die vom Holzbrink-Verlag übernommene Community mit ihren Ablegern MeinVZ für Nicht-Studenten und SchülerVZ für Schüler bringt es Deutschlandweit auf über sechs Millionen Mitglieder, ein Drittel aller Deutschen nutzen Social Networks wie StudiVZ oder FaceBook. [Meldung von WinFuture.de]

Doch inzwischen dürften auch die uninteressiertesten Zeitgenossen schon etwas über die möglichen Folgen der um sich greifenden Vernetzung gehört haben.</p>

<hr>

<h3>Allzeit online</h3>

<p>StudiVZ ermöglicht neben dem Hochladen unbegrenzt vieler Bilder, auch hochauflösend, die in beliebig in Fotoalben sortiert werden können, auch das Verlinken von Personen auf hochgeladenen Fotos und das Anhängen von Bildern an Gruppeneinträge.

Daneben erfreuen sich gerade diese Gruppen hoher Beliebtheit, nicht etwa im Wesentlichen wegen der darüber geführten Diskussionen und Unterhaltungen, sondern vorallem auch, weil sie es den Teilnehmern ermöglichen sich selbst in Katigorien, also Schubladen einzuordnen, so etwa in die Gruppe all derer, die in einem bestimmten Jahr Geburtstag haben, den eigenen Namen tragen, auf der früheren Schule waren oder in die selbe Tanzschule gehen.

Doch nicht nur solche Zuordnungen sind hier möglich.

Auch den verbindenden Umstand, für so-und-so lange den selben “beschissenen Chef” oder “langweiligen Lehrer” gehabt zu haben, treibt Leute in Gruppen.

Viele vergessen ihre Mitgliedschaft schon kurz nach dem Beitritt und sie vergessen dabei auch, dass das Internet nichts vergisst – nicht mehr, seit die diversen Web-Communities dank verbesserter Technik und quasi unbegrenzter Speicherressourcen niemals mehr Daten von sich aus löschen, eher im Gegenteil, s.u.

So kommt die Gefahr gleich von mehreren Seiten.

Erstens werden Netzwerke wie StudiVZ immer attraktiver für Personalchefs auf der Suche nach authentischen Informationen für die potenziellen Mitarbeiter.

Wie das Online-Magazin WinFuture kürzlich berichtete, prüfen rund 22% aller Personalchefs ihre Bewerber auch unter Zuhilfenahme von StudiVZ oder FaceBook als Recherchequelle, weitere 9% haben es zumindest vor.

Das sind doppelt so Viele wie vor zwei Jahren – Tendenz steigend.

Logisch, dass die Absturzfotos der letzten Party ebenso wenig die Jobchancen verbessern wie Gruppenpostings, die nicht unbedingt ein Aushängeschild für die sprachlichen / schriftlichen Ausdrucksfähigkeiten der Bewerber sind.

So kam es bereits öfters zu Kündigungen [heise.de] aufgrund von negativ aufgefallener StudiVZ-Aktivität.

Und auch wenn man nirgends wegen provokativer Bilder oder Wortbeiträge aufgefallen ist – die ins Netz gejagten Inhalte bleiben auf immer und ewig Eigentum des jeweiligen Diensteanbieters. Er kann sie auch nach ihrer Löschung durch den Benutzer beliebig weiter verwerten, beispielsweise in dem er sie an Werbepartner verkauft oder sie zur Optimierung seines eigenen Marketings benutzt. Der Datenschutz dürfte so oder so auf der Strecke bleiben, auch wenn in diesem Fall die unmittelbaren Folgen für den Einzelnen nicht zu erkennen sein dürften. </p>

<h3>Verewigt wider Willen </h3>

<p>Dabei dürfte Vielen noch immer nicht bewusst sein, dass es enorm schwer sein kann die digitale weiße Weste wiederherzustellen, wenn das Kind erst ein mal in den Brunnen gefallen ist.

Selbst wenn man die evtl. kompromitierenden Inhalte aus dem ursprünglichen Profil löschen kann… die Chancen, dass die Seite zwischenzeitlich von einer Suchmaschine gechached oder von anderen Usern kopiert und in Foren oder auf anderen Communities republiziert wurde ist erschreckend hoch.

Ist eine Info, gleich welcher Art, zum ersten Mal kopiert worden, kriegt man sie nur unter größten Mühen wieder aus dem Netz.

Längst haben findige Unternehmer den stark anwachsenden Bedarf nach einer unbefleckten Netz-Identität erkannt und speziell auf dieses Bedürfnis zugeschnittene Dienstleistungen auf den Weg gebracht.

So lesen wir auf meinereputation.de beispielsweise:

“Sie leben ein schnelles Online-Leben – und jeder kann es lesen.
Nicht immer angenehm. Dein guter Ruf.de hilft Ihnen, unliebsame Einträge zu finden und zu entfernen.”

Natürlich wird der Schutz des eigenen Ansehens im Web nicht verschenkt, aber da immer wichtiger wird, was jeder Mensch zu jeder gewünschten Zeit, auch in 10 Jahren noch, nachlesen oder nachschauen kann, was man vor einer subjektiven Ewigkeit gesagt oder ins Netz gestellt hat, scheint eine steigende Zahl Netznutzer bereit zu sein für dieses kostbare Gut zu bezahlen.

Dabei gibt es keine Garantien – Dienste wie der “gute Ruf.de” oder der “Reputation Defender” hüllen sich in Schweigen, was ihre Methoden und deren Wirkungsgrad betrifft – sie stellen damit eine weitere schwer berechenbare Unbekannte in einem immer unübersichtlicher werdenden Dickicht von verlinkten, verbundenen und dauerhaft abrufbaren Informationen da.</p>

<h3>Fazit</h3>

<p>Bevor man irgendwann gezwungen ist den “Reputation Defender” zu beauftragen das eigene Image wieder herzuzaubern um wieder (internet)gesellschaftsfähig zu werden, sollte man besser ständig und jeden Tag darauf achten, was man einer unsichtbaren, aber unübersehbaren Öffentlichkeit offenbaren möchte – bei jedem hochgeladenen Bild und jedem Beitrag in einem Forum.</p>


Trends auf der IFA 2008

September 2, 2008

Es ist immer wieder interessant einen kurzen Blick auf die Technik von Morgen werfen zu dürfen.

Auch dieses Jahr war CHRONOWORKS für euch in Berlin, um die interessantesten Entwicklungen der mobilen Unterhaltungs- und Informationstechnik für euch zusammen zu fassen.

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Es scheint als hätte die größte Unterhaltungsmesse Europas die Umstellung vom zwei- zum einjährigen Stattfinden gut verkraftet, denn die Zahl der Aussteller und vertretenen Länder erreichte dieses Jahr ein Recordhoch.

Die Mischung zwischen dem unvermeidlichen Unterhaltungsangebot und dem für Fachbesucher reservierten geschäftlichen Bereich wirkt ausgewogen, sodass eine gute Chance besteht, dass alle Zielgruppen zufrieden waren.

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Neben immer gewaltigeren LCD-Bildschirmen und dieses Jahr auch erstmalig der “weißen Ware” mit digitalen Ergänzungen, die das Leben irgendwann mal einfacher, will heißen automatisierter machen sollen, die aber schon ebenso lange angekündigt wie vom Endverbraucher mit Missachtung gestraft werden, ist eine wirklich interessanter Trend das Erscheinen der Netbooks.

Diese neuen auf absolute Mobilität getrimmten Notebooks werden zwar noch immer von Vielen nicht als vollwertige Computer anerkannt – und die ersten Modelle eigneten sich ja tatsächlich kaum für irgend eine Form von Arbeit oder mobiler Unterhaltung – erfreuen sich aber dennoch immer stärkerer Beliebtheit.

Vermutlich nicht zuletzt wegen den inzwischen weitaus ausgereifter wirkenden Konzepten und nach Erscheinen des neuen Atomantriebs von Intel , der deutlich besser für den Einsatz an den Grenzen bisheriger Mobiltechnologie geeignet ist als die Prozessoren in den ersten EEE-PCs es waren, entdecken zusehens mehr Benutzer den Reiz eines superhandlichen Minicomputers, der sich trotz der geringen Abmessungen zum mobilen Filmegucken ebenso wie zum Arbeiten gebrauchen lässt.

lg mini mit deiner homepage_prevDabei werden deutliche Qualitätsunterschiede erkennbar, vorallem in der Verarbeitung.

Die Ausstattung des LG Netbooks beispielsweise liest sich durchaus zufriedenstellend, ein flüssiges Arbeiten unterwegs erscheint so denkbar, doch wirkt das Gehäusedesign nicht sehr wertig und die Displayaufhängung lasch und wenig beständig.

Mit Spannung erwarte ich persönlich die von Lenovo angekündigten Netbooks, die, sollten sie die von den Thinkpads gewohnte Qualität mitbringen, eine erquickende Erweiterung für die mobile Ausstattung abgeben würden.

satelite pro_prevSehr gut gefielen uns die Notebooks der Sehr gut gefilen uns die neuen Modelle der Satellite Pro Serie von Toshiba.

Hier werden Ansprüche an Haltbarkeit und Qualität von Business-Notebooks mit einer ordentlichen Performance und Ausstattung zusammengeführt, und das sogar zu vernünftig erscheinenden Preisen, die unter 1000 Euro anfangen.

Intels neue Centrino II-Plattform ist ebenso verfügbar wie die neue, zugegeben noch nicht an ihrem Maximalpotenzial angelangte SSD-Technologie, zweifellos ein interessanter alternativer Ansatz für schnelle und sparsame Massenspeicher.

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Auch die Samsung-Notebooks der nächsten Generation wirken gewohnt robust und leistungsstark und können erneut mit ihren erstaunlichen Akkulaufzeiten überzeugen.

Auch im Mobilfunkbereich setzt Samsung Maßstäbe.

So konnte ich das welterste 8-Megapixxel-Handy in der Hand halten – schon recht beeindruckend.

Das Inov 8 trägt seinen Namen wohl zurecht, denn es ist nicht nur wegen dieser unglaublichen Kamera echt innovativ.

Es verfügt über dies auch über alles, was Allround-Smartphones der Alleskönner-Klasse brauchen: WLAN/UMTS/EDGE und AGPS, sowie bis zu 16 GB Speicher, 8 GB intern, 8 GB auf MicroHCSC-Karte, auf denen man nicht nur Musik in allen gängigen Formaten, sondern jetzt auch DivX- und WMV-Filme bunkern kann.

Ein FM-Radio mit RDS rundet das Multimediapaket ab -

Interessant: Das Smartphone läuft mit Symbian 8.3 FP2 und der Oberfläche S60, ob die Applikationen der Vorgängerversion noch kompatibel sein werden ist aber fraglich, erste Tests deuten zumindest auf Probleme bei der Nutzung von bisherigen S60-Anwendungen hin, die Installation gelang uns wegen eines Zertifikatfehlers nicht.

digital radio logo_prevWas gab es noch? Die Hersteller von Digitalradioempfängern versuchten auch in diesem Jahr das Interesse für den digitalen Radioempfang zu wecken. Nachdem der digitale Empfangstandard DAB nach nun fast 20 Jahren offensichtlich niemals ein Erfolg wird soll der Nachfolger DAB+, der u.A. mehr Programme ermöglichen soll, dem digitalen Radio in Deutschland zum Durchbruch verhelfen.

Auch Empfänger, die den Empfang der digitalen Kurz- und Mittelwelle DRM, einer zwar höchst interessanten Technik, die aber das Schattendasein als experimentelle Alternativausstrahlungstechnik leider bislang nicht verlassen hat, wurden vorgestellt.

Die Vorteile von DAB und DRM scheinen zwar vorhanden, aber noch immer nicht ausreichend in Hardwarelösungen umgesetzt, sodass wir auf den endgültigen Durchbruch dieser Technik wohl noch warten müssen.

Fazit:

Die IFA 2008 zeigt uns viele interessante Neuerungen, die vorallem das mobile Arbeiten und Spaßhaben aufwerten könnten.

Die Netbooks sind wohl die interessanteste Erscheinung dieses Jahr, damit übertrifft die IFA an Innovationspotenzial zumindest die vom letzten Jahr.