Die Meisten von euch dürften sie kennen, die neuen Geldautomaten mit Touch-Screen, auch SB-Terminals genannt.
Mit ihnen kann man oft viel mehr machen als nur Geld abheben.
Handy aufladen, Überweisungen tätigen, sogar Geld einzahlen, all das ist mitlerweile möglich.
Für blinde Kontoinhaber sind diese Terminals indes nicht mehr zu benutzen, wie auch?
Das ist natürlich für blinde Menschen mit dem Wunsch nach mehr Selbstständigkeit im Alltag ein unerträglicher Zustand.
Die Berliner Sparkasse hat sich vorgenommen bis Ende des Jahres alle alten Automaten gegen solche der neuen Generation mit Touch-Screens auszutauschen, damit wären blinde Kunden flächendeckend vom Zugang zu Selbstbedienungs-Geldausgabemöglichkeiten ausgeschlossen.
Doch diese Bank hat, spät aber nicht zu spät, die besonderen Bedürfnisse dieser Kundengruppe erkannt und ihre Automaten mit einer speziellen Anpassung versehen.
Kleine fühlbare Pfeile am Rand des Touch-Screens lassen den blinden Benutzer den Automaten mit den selben Handgriffen wie einen alten Auszahlungsautomaten bedienen.
Das sollte jedem Blinden eigentlich schnell und flüssig von der Hand gehen.
Fazit
Technischer Fortschritt kann die Dinge des Alltags enorm erleichtern und die Lebensqualität steigern, aber jede Neuerung birgt das Potenzial bestimmte Nutzerkreise von dem Fortschritt auszuschließen oder ihnen eine Minderung an Möglichkeiten zuzufügen in sich.
Eine permanente Beobachtung solcher Entwicklungen scheint daher unumgänglich.
Mit Material von CWO Ultra Access

Verfasst von STRANDED 













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